Motorkompressionstest
Auf dieser Seite werden allgemeine Engine-Kompressionstests behandelt, wie sie in BimCOM und in Zukunft auch in anderen Tools implementiert sind.
Für die Durchführung des Tests sind keine Spezialwerkzeuge erforderlich und es ist keine Demontage der Motorkomponenten erforderlich. Dies ist ein reiner OBD-II-Diagnosetest.
Prüfungsvoraussetzungen:
- Motor AUS
- Zündung EIN
- Das Getriebe muss sich im Leerlauf befinden
Testablauf:
- Unmittelbar nach Beginn des Tests den Motor für mindestens 5 Sekunden starten (Motor springt nicht an)
- Bei einigen Systemen wird der Motorstarter automatisch gestartet, wenn der Test ausgeführt wird (abhängig vom jeweiligen Modell).
- Schalten Sie die Zündung nach dem Stoppen des Startvorgangs nicht auf „AUS“ (lassen Sie sie EIN, da sonst die Verbindung zum Diagnosetester unterbrochen werden kann).
- Einige Systeme stoppen möglicherweise automatisch den Motorstarter, nachdem der Test eine bestimmte Zeit lang läuft
Der Test kann entweder automatisch (z. B. während des Testvorgangs werden keine Daten, sondern nur das Ergebnis angezeigt) oder manuell (kontinuierliche Messung während des Motorstarts) ablaufen.
Visuelle Dateninterpretation
(Dieses Kapitel gilt für alle zylinderbasierten Tests)
Numerisch: Es werden Einzelzylinderwerte angezeigt (aktueller Wert, beim Test erreichtes Minimum und Maximum für jeden einzelnen Zylinder).
Grafisch mit Balkenanzeige: Alle Balken sind gleich skaliert und haben den gleichen Minimal- und Maximalwert. Der grüne Bereich stellt den Minimal-Maximum-Bereich des einzelnen Zylinders dar (entspricht dem numerischen Wert). Die schwarze Linie zeigt den Durchschnittswert für alle Zylinder, die rote Linie zeigt den aktuellen Zylinderwert.
Abdeckung in SECONS-Diagnosetools